
Hardy Schmidt
Seinen Anfang nahm alles in einer Bierlaune. Als Hardy Schmidt vor 35 Jahren mit seinen Freunden in fröhlicher Runde zusammen saß und jeder seine sportlichen Leistungen in den höchsten Tönen pries, grassierte das Wettfieber: Um die angeblichen Höchstleistungen unter Beweis zu stellen sollte jeder am traditionellen Paderborner Osterlauf teilnehmen und dabei nicht nur im Ziel ankommen, sondern dieses auch in der vorgegebenen Sollzeit erreichen. Aus dieser Laune heraus entwickelte sich für Schmidt eine Passion, die zur »Sucht« wurde.
Ihren vorläufigen Höhepunkt fand diese Leidenschaft in der Absolvierung seines 100. Marathonlaufes:
Wie es zu dieser Leistung kam, erklärt Schmidt so: »Am Anfang standen weitere Volksläufe in der Kategorie zehn bis fünfzehn Kilometer, zu denen ich regelmäßig an den Wochenenden fuhr, die mir dann jedoch nicht mehr genügten.« Größere Herausforderungen mussten her, und so folgte recht schnell der erste Halbmarathon. Als auch diese keine Herausforderung mehr bedeuteten, fasste Schmidt den Entschluss: »Einmal Marathon muss sein.« Gesagt, getan, er kam, sah und lief gleich in seinem ersten Marathon eine Zeit von drei Stunden und acht Minuten.
Natürlich blieb es nicht bei diesem einen Marathon, vielmehr folgte auf den ersten absolvierten Lauf ein neuer Vorsatz, nämlich bei den nächsten 42.195 Kilometern unter drei Stunden zu bleiben. Wiederum hieß das Motto »Gesagt - getan«, und erneut erreichte der heute 64-jährige sein Ziel auf Anhieb. Mit der Zeit von zwei Stunden und 57 Minuten blieb er tatsächlich unter der magischen Drei-Stunden-Grenze.
Noch heute trainiert der Versicherungskaufmann dreimal wöchentlich. Dass da für andere Hobbys außer dem Laufen nicht viel Zeit bleibt, versteht sich von selbst.
Doch Hardy Schmidt ist mit dem Marathon nicht nur durch das Laufen selbst verbunden, sondern auch dadurch, dass er vor 17 Jahren begann, Fahrten für Gleichgesinnte zu organisieren, zuerst nur im Inland, heute - gehören der New Yorker- und der Hawaii-Marathon zum festen Bestandteil seines Reiseprogrammes. Inzwischen hat Schmidt 'über 2.000 Läufern bundesweit die kostengünstige Teilnahme an Marathonläufen in aller Welt ermöglicht.
Zum 01.01.2003 übernahmen 4 aktive Läufer von der Volksbank in Schlangen den Marathon Reise Service mit dem kompletten Programm außer dem New York Marathon. Durch die enge und gute Zusammenarbeit mit dem Marathon Reise Service Volksbank Schlangen GmbH ist gewährleistet das die Reisen in gewohnter Qualität fortgeführt werden.
Beim New York Marathon 2003 entdeckte er auf der Marathonmesse ein US-Patent der Firma Yankz für das er den Alleinvertrieb in Deutschland bekommen hat. Das Yankz-Schnürsystem besteht aus elastischen Schnürbändern für alle Sportschuhe. Die Schuhe müssen nur ein Mal geschnürt werden. Danach ist das Wechseln der Schuhe in weniger als 15 Sekunden möglich.